Schwerpunktstudium

7. und 8. Semester

Diese Scherpunktbereiche werden an den folgenden Universitäten angeboten:

Universität Augsburg

Schwerpunktbereich 1: Internationales Recht: Europarecht, Internationales Recht, Völkerrecht

Schwerpunktbereich 2: Steuer- und Gesellschaftsrecht

Schwerpunktbereich 3: Deutsches und Internationales Kapitalmarktrecht und Gewerblicher Rechtsschutz

Schwerpunktbereich 4: Deutsches und Internationales Umwelt- und Wirtschaftsregulierungsrecht

Schwerpunktbereich 5: Wirtschaftsstrafrecht und Internationales Straf- und Strafprozessrecht

Schwerpunktbereich 6: Bio- , Gesundheits- und Medizinrecht

Schwerpunktbereich 7: Arbeits- und Gesellschaftsrecht

Universität Bayreuth

Schwerpunktbereich 1: Internationales Recht

Schwerpunktbereich 2: Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht

Schwerpunktbereich 3: Unternehmens- und Steuerrecht

Schwerpunktbereich 4: Vertragsgestaltung

Schwerpunktbereich 5: Wirtschaftsverwaltungs- und Umweltrecht

Schwerpunktbereich 6: Wirtschafts- und Steuerstrafrecht

Freie Universität Berlin

Schwerpunktbereich, siehe unten!

1: Grundlagen des Rechts

Schwerpunktbereich 2: Verbraucherprivatrecht, Absatzmittlerrecht und Privatversicherungsrecht
Schwerpunktbereich 3: Wirtschafts-, Unternehmens- und Steuerrecht
Schwerpunktbereich 4: Arbeits- und Versicherungsrecht
Schwerpunktbereich 5: Strafrechtspflege und Kriminologie
Schwerpunktbereich 6: Staatliche Entscheidungsfindung und ihre Kontrolle
Schwerpunktbereich 7: Die Internationalisierung der Rechtsordnung

Humboldt-Universität zu Berlin

Schwerpunktbereich 1: Zeitgeschichte des Rechts

Schwerpunktbereich 2: Rechtsgestaltung und Rechtspolitik

Schwerpunktbereich 3: Zivilrechtliche Rechtsberatung und Rechtsgestaltung

Schwerpunktbereich 4: Europäisierung u. Internationalisierung des Privat- und Wirtschaftsrechts

1. Immaterialgüterrecht

2. Markt-und Vertragsrecht

3. Unternehmens-und Gesellschaftsrecht

Schwerpunktbereich 5: Staat und Verwaltung im Wandel

Schwerpunktbereich 6: Recht der internationalen Gemeinschaft und der europäischen Integration

Schwerpunktbereich 7: Deutsche und internationale Strafrechtspflege

Schwerpunktbereich 8: Ausländisches Recht

Universität Bielefeld

Schwerpunktbereich 1: Private Rechtsgestaltung und Prozessführung- hier -

Schwerpunktbereich 2: Wirtschaftsrechtsberatung- hier -

Schwerpunktbereich 3: Internationaler Handelsverkehr/International Trade- hier -

Schwerpunktbereich 4: Öffentliches Wirtschaftsrecht in der Europäischen Union - hier -

Schwerpunktbereich 6: Einwanderung und soziale Integration - hier -

Schwerpunktbereich 7: Arbeit und sozialer Schutz- hier -

Schwerpunktbereich 8: Kriminalwissenschaften - hier -

Schwerpunktbereich 9: Strafverfahren und Strafverteidigung - hier -

Ruhr-Universität Bochum

Schwerpunktbereich 1: Familie, Vermögen, Verfahren
Schwerpunktbereich 2: Arbeit und Soziales
Schwerpunktbereich 3: Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunktbereich 4: Internationale und Europäische Wirtschaft
Schwerpunktbereich 5: Wirtschaftsverwaltung, Umwelt, Infrastruktur
Schwerpunktbereich 6: Steuern und Finanzen
Schwerpunktbereich 7: Strafverteidigung, Strafprozessrecht und Kriminologie

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Schwerpunktbereich 1: Zivilrechtspflege, Anwaltsberuf und Notariat

Schwerpunktbereich 2: Unternehmen, Kapitalmarkt und Steuern

• Unternehmen und Kapitalmarkt,
• Steuern und Bilanzen

Schwerpunktbereich 3: Wirtschaft und Wettbewerb -hier-

Schwerpunktbereich 4: Arbeit und soziale Sicherung

Schwerpunktbereich 5: Rechtsvergleichung, europäische und internationale Rechtsvereinheitlichung, Internationales Privatrecht, grenzüberschreitender Handelsverkehr
- hier-

Schwerpunktbereich 6: Staat und Verfassung im Prozess der Internationalisierung - hier-

Schwerpunktbereich 7: Deutsches und europäisches Umwelt- und Planungsrecht, öffentliches Wirtschaftsrecht und Infrastrukturrecht

Schwerpunktbereich 8: Internationales und europäisches Recht der Wirtschaftsbeziehungen- hier-

Schwerpunktbereich 9: Kriminalwissenschaften
- hier-

Universität Bremen

Schwerpunktbereich 1: Gesundheits- und Medizinrecht sowie Verbraucherschutz - hier-

Schwerpunktbereich 2: Europäisches und nationales Wirtschaftsrecht/Binnenmarktrecht - hier -

Schwerpunktbereich 3: Arbeits- und Sozialrecht im internationalen und supranationalen Kontext - hier -

Schwerpunktbereich 4: Demokratie, Menschenrechte, Grundfreiheiten - hier -

Schwerpunktbereich 5: Öffentliches Recht - hier

Schwerpunktbereich 6: Strafrecht und Kriminalpolitik in Europa - hier-

Technische Universität Dresden

Schwerpunktbereich 1: Internationales Recht
Schwerpunktbereich 2: Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 3: Technologie- und Umweltrecht
Schwerpunktbereich 4: Grundlagen und Praxis des Strafrechts
Schwerpunktbereich 5: Rechtsgestaltung, Rechtsverfolgung und Streitbeilegung
Schwerpunktbereich 6: Recht und Rechtswissenschaft in interdisziplinärer Perspektive

Universität Düsseldorf

Schwerpunktbereich 1: Deutsches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht - hier -

Schwerpunktbereich 2: Unternehmen und Märkte - hier -

Schwerpunktbereich 3: Arbeit und Unternehmen - hier -

Schwerpunktbereich 4: Strafrecht- hier -

Schwerpunktbereich 5: Öffentliches Recht - hier -

Schwerpunktbereich 6: Recht der Politik - hier -

Schwerpunktbereich 7: Internationales und Europäisches Recht
Schwerpunktbereich 8: Steuerrecht

Goethe Universität Frankfurt am Main

Schwerpunktbereich 1: Internationalisierung und Europäisierung des Rechts
Schwerpunktbereich 2: Unternehmen und Finanzen (Law and Finance)
Schwerpunktbereich 3: Grundlagen des Rechts
Schwerpunktbereich 4: Steuerung durch Recht
Schwerpunktbereich 5: Arbeit, Soziales, Lebenslagen
Schwerpunktbereich 6: Kriminalwissenschaften

Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Schwerpunktbereich 1: Zivilrechtspflege
Schwerpunktbereich 2: Strafrecht
Schwerpunktbereich 3: Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 4: Staat und Verwaltung
Schwerpunktbereich 5: Internationales Recht
Schwerpunktbereich 6: Polnisches Recht
Schwerpunktbereich 7: Medienrecht

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg -
hier -

Schwerpunktbereich 1: Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung

Schwerpunktbereich 2: Zivilrechtliche Rechtspflege in Justiz und Anwaltschaft

Schwerpunktbereich 3: Strafrechtliche Rechtspflege

Schwerpunktbereich 4: Handel und Wirtschaft

Schwerpunktbereich 5: Arbeit und Soziale Sicherung

Schwerpunktbereich 6: Europäische und internationale Rechts- und Wirtschaftsbeziehungen

Schwerpunktbereich 7: Umwelt und Wirtschaft

Schwerpunktbereich 8: Informationsrecht und Geistiges Eigentum

Justus-Liebig-Universität Giessen

Schwerpunktbereich 1: "Gestaltung und Verfahren im deutschen und internationalen Familien- und Erbrecht"
Schwerpunktbereich 2: "Arbeitsrecht mit Sozialrecht"
Schwerpunktbereich 3: "Wirtschaftsrecht"
Schwerpunktbereich 4: "Europäisierung und Internationalisierung des Rechts"
Schwerpunktbereich 5: "Planung, Umwelt, Wirtschaft, Verwaltung"
Schwerpunktbereich 6: "Strafjustiz und Kriminologie mit Teilschwerpunkt Strafjustiz"

Georg-August-Universität Göttingen

Schwerpunktbereich 1: Historische und philosophische Grundlagen des Rechts
Schwerpunktbereich 2: Wirtschafts- und Arbeitsrecht
Schwerpunktbereich 3: Europäisches Privat- und Prozessrecht
Schwerpunktbereich 4: Privates und öffentliches Medienrecht
Schwerpunktbereich 5: Internationales und Europäisches öffentliches Recht
Schwerpunktbereich 6: Kriminalwissenschaften

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Schwerpunktbereich 1: Recht der Wirtschaft
Schwerpunktbereich 2: Kriminologie und Strafrechtspflege
Schwerpunktbereich 3: Steuern
Schwerpunktbereich 4: Europarecht/Rechtsvergleichung
Schwerpunktbereich 5: Staat und Verwaltung

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Schwerpunktbereich 1: Forensische Praxis
Schwerpunktbereich 2: Arbeits-, Sozial- und Verbraucherrecht
Schwerpunktbereich 3: eutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 4: Kriminalwissenschaften
Schwerpunktbereich 5: Staat und Verwaltung
Schwerpunktbereich 6: Internationales, Transnationales und Europäisches Recht

Universität Hamburg

Schwerpunktbereich 1: Europäische Rechtsgeschichte
Schwerpunktbereich 2: Zivilverfahrensrecht
Schwerpunktbereich 3: Arbeits-, Handels- und Gesellschaftsrecht
Schwerpunktbereich 4: IV: Sozialrecht mit arbeitsrechtlichen Bezügen
Schwerpunktbereich 5: Internationales und europäisches Privatrecht und Rechtsvergleichung
Schwerpunktbereich 6: Ökonomische Analyse des Rechts
Schwerpunktbereich 7: Information und Kommunikation
Schwerpunktbereich 8: Planungs- Wirtschaftsverwaltungs- und Umweltrecht
Schwerpunktbereich 9: Öffentliche Finanzordnung und Steuerrecht
Schwerpunktbereich 10: Europarecht und Völkerrecht
Schwerpunktbereich 11: Kriminalität und Kriminalitätskontrolle

Leibniz Universität Hannover

Schwerpunktbereich 1: Rechtsentstehung und Rechtsverwirklichung
Schwerpunktbereich 2: Arbeit, Unternehmen, Soziales
Schwerpunktbereich 3: Europäische Binnenmärkte
Schwerpunktbereich 4: Strafverfolgung und Strafverteidigung
Schwerpunktbereich 5: Recht der internationalen Integration und Rechtsdurchsetzung
Schwerpunktbereich 6: Wirtschaftsverwaltungsrecht und Infrastrukturverwaltung

Universität Heidelberg

Schwerpunktbereich 1: Europäische Privatrechtsgeschichte
Schwerpunktbereich 2: Kriminalwissenschaften
Schwerpunktbereich 3: Deutsches und europäisches Verwaltungsrecht
Schwerpunktbereich 4: Arbeits- und Sozialrecht
Schwerpunktbereich 5a: Steuerrecht
Schwerpunktbereich 5b: Unternehmensrecht
Schwerpunktbereich 6: Wirtschaftrecht und Europarecht
Schwerpunktbereich 7: Zivilverfahrensrecht
Schwerpunktbereich 8a: Internationales Privat- und Verfahrensrecht
Schwerpunktbereich 8b: Völkerrecht

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
Schwerpunktbereich 2: Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 3: Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht
Schwerpunktbereich 4: Deutsches und Europäisches Öffentliches Recht
Schwerpunktbereich 5: Kriminalwissenschaften
Schwerpunktbereich 6: Internationales Recht
Schwerpunktbereich 7: Zivilrechtspflege und Vertragsgestaltung

Universität Kiel

Schwerpunktbereich 1: Zivilrechtspflege mit verschiedener Ausrichtung
Schwerpunktbereich 2: Kriminalwissenschaften
Schwerpunktbereich 3: Staat und Verwaltung
Schwerpunktbereich 4: Wirtschaftsrecht mit verschiedener Ausrichtung
Schwerpunktbereich 5: Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
Schwerpunktbereich 6: Völker- und Europarecht
Schwerpunktbereich 7: Historische und Philosophische Grundlagen des Rechts
Schwerpunktbereich 8: Gesundheitsrecht

Universität zu Köln

Schwerpunktbereich 1: Unternehmensrecht
Schwerpunktbereich 2: Rechtspflege und Notariat
Schwerpunktbereich 3: Geistiges Eigentum und Wettbewerb
Schwerpunktbereich 4: Bank-, Kapitalmarkt- und Versicherungsrecht
Schwerpunktbereich 5: Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Versicherungsrecht, Medizinrecht und Gesundheitsrecht
Schwerpunktbereich 6: Internationales Privat-, Wirtschafts- und Verfahrensrecht
Schwerpunktbereich 7: Privatrechtsgeschichte und Privatrechtsvergleichung
Schwerpunktbereich 8 & 9: Staat und Verwaltung
Schwerpunktbereich 10: Völker- und Europarecht
Schwerpunktbereich 11: Steuerrecht und Bilanzrecht
Schwerpunktbereich 12: Religion, Kultur und Recht
Schwerpunktbereich 13: Medien- und Kommunikationsrecht
Schwerpunktbereich 14: Kriminologie, Jugendkriminalrecht, Strafvollzug
Schwerpunktbereich 15: Internationales Strafrecht
Schwerpunktbereich 16: Strafverfahren, praxisrelevante Gebiete des Strafrechts

Universität Konstanz

Schwerpunktbereich 1: Rechtliche Grundlagen internationaler Wirtschaftstätigkeit
Schwerpunktbereich 2: Arbeits- und Sozialrecht
Schwerpunktbereich 3: Rechtsgestaltung, Rechtsberatung und Rechtsdurchsetzung
Schwerpunktbereich 4: Umwelt- und Planungsrecht sowie öffentliches Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 5: Recht und Praxis strafrechtlicher Berufe mit europäischen und internationalen Bezügen

Universität Leipzig

Schwerpunktbereich 1: "Grundlagen des Rechts"
Schwerpunktbereich 2: "Staats- und Kommunalverwaltung"
Schwerpunktbereich 3: "Internationales und Europäisches Recht"
Schwerpunktbereich 4: "Bank- und Kapitalmarktrecht"
Schwerpunktbereich 5: "Kriminalwissenschaften"
Schwerpunktbereich 6: "Medien- und Informationsrecht"
Schwerpunktbereich 7: "Rechtsberatung, -gestaltung und -durchsetzung"
Schwerpunktbereich 8: "Unternehmen, Arbeit, Steuern"

Friedrich-Alexander Universität Nürnberg-Erlangen

Schwerpunktbereich 1: Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 2: Internationales und Europäisches Recht
Schwerpunktbereich 3: Unternehmens- und Arbeitsordnung
Schwerpunktbereich 4: Grundlagen des Rechts
Schwerpunktbereich 5: Staat und Verwaltung
Schwerpunktbereich 6: Kriminalwissenschaften

Johannes Gutenberg Universität Mainz

I. Der Fachbereich bietet selbständige Teilbereiche von jeweils 8 SWS an, von denen die Studierenden jeweils zwei zu einem Schwerpunkt von insgesamt 16 SWS kombinieren.
Teilbereiche 1:
a) Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht (Details)
b) Internationales Privat- und Verfahrensrecht (Details)
c) Medienrecht
d) Methodik und Geschichte des Rechts
e) Wirtschaft und Verwaltung II (Öffentliches Wettbewerbsrecht, Subventions- und Vergaberecht, neue Formen der Wirtschaftsaufsicht)
Teilbereiche 2:
a) Deutsches und Europäisches Arbeitsrecht
b) Europäisches und deutsches Kartell- und Wettbewerbsrecht
c) Familien- und Erbrecht
d) Internationales Öffentliches Recht
e) Kulturrecht
f) Steuerrecht
g) Wirtschaft und Verwaltung I (Gewerbe-, Umwelt- und Planungsrecht)
II. Selbständige Schwerpunktbereiche (Optionsmodell)
1. Strafrechtspflege, Option Kriminologie
2. Strafrechtspflege, Option Strafverteidigung
III. Schwerpunktbereich Französisches Recht (Auslandsstudiumsmodell)

Phillips-Universität Marburg

Schwerpunktbereich 1: Recht der Privatperson
Schwerpunktbereich 2: Recht des Unternehmens
Schwerpunktbereich 3: Medizin- und Pharmarecht
Schwerpunktbereich 4: Staat und Wirtschaft
Schwerpunktbereich 5: Europa- und Völkerrecht
Schwerpunktbereich 6: Nationale und internationale Strafrechtspflege

Westälische Wilhelms-Universität Münster

Schwerpunktbereich 1: Wirtschaft und Unternehmen
Schwerpunktbereich 2: Arbeit und Soziales
Schwerpunktbereich 3: Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
Schwerpunktbereich 4: Internationales Recht, Europäisches Recht, IPR
Schwerpunktbereich 5: Rechtsgestaltung und Streitbeilegung
Schwerpunktbereich 6: Staat und Verwaltung
Schwerpunktbereich 7: Kriminalwissenschaften
Schwerpunktbereich 8: Steuerrecht

Ludwig-Maximilians-Universität München

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen der Rechtswissenschaften
Schwerpunktbereich 2: Strafjustiz, Strafverteidigung, Prävention
Schwerpunktbereich 3: Wettbewerbsrecht, Geistiges Eigentum und Medienrecht
Schwerpunktbereich 4: Unternehmensrecht: Gesellschafts- / Kaptialmarkt- / und Insolvenzrecht
Schwerpunktbereich 5: Unternehmensrecht: Abreits- und Sozialrecht
Schwerpunktbereich 6: Unternehmensrecht: Innerstaatliches, Internationales und Europäisches Steuerrecht
Schwerpunktbereich 7: Internationales, europäisches und ausländisches Privat- und Verfahrensrecht
Schwerpunktbereich 8: Öffentliches Wirtschaftsrecht in Europa und Deutschland
Schwerpunktbereich 9: Internationales und Europäisches Öffentliches Recht

Universität Osnabrück

Schwerpunktbereich 1: Europäisches und Internationales Privatrecht und seine historischen Grundlagen
Schwerpunktbereich 2: Deutsches und Europäisches Gesellschafts-,Kapitalmarkt- und Arbeitsrecht
Schwerpunktbereich 3: Deutsches und Europäisches Recht des Wettbewerbs und des geistigen Eigentums
Schwerpunktbereich 4: Europäisches Öffentliches Recht und seine Grundlagen
Schwerpunktbereich 5: Deutsches und Europäisches Recht der öffentlichen Güter und Dienstleistungen
Schwerpunktbereich 6: Deutsches und Europäisches Steuerrecht
Schwerpunktbereich 7: Deutsches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht
Schwerpunktbereich 8: Rechtspflege, Rechtsberatung und Rechtsgestaltung

Universität Passau

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen und internationale Dimensionen des Rechts I
Schwerpunktbereich 2: Grundlagen und internationale Dimensionen des Rechts II
Schwerpunktbereich 3: Grundlagen und internationale Dimensionen des Rechts III
Schwerpunktbereich 4: Grundlagen und internationale Dimensionen des Rechts IV – Ausländisches Recht
Schwerpunktbereich 5: Staat, Information und Kommunikation I
Schwerpunktbereich 7: Staat, Information und Kommunikation III
Schwerpunktbereich 9: Recht der Wirtschaft I
Schwerpunktbereich 10: Recht der Wirtschaft II
Schwerpunktbereich 12: Recht der Wirtschaft IV
Schwerpunktbereich 13: Zivil- und Strafrechtspflege I
Schwerpunktbereich 14: Zivil- und Strafrechtspflege II
Schwerpunktbereich 15: Zivil- und Strafrechtspflege III
Schwerpunktbereich 16: Zivil- und Strafrechtspflege IV

Universität Potsdam

Schwerpunktbereich 1: Zivilrechtspflege und Internationales Privat- und Prozessrecht
Schwerpunktbereich 2: Medien - Wirtschaft - Steuern
Schwerpunktbereich 3: Wirtschafts-, Steuer- und Umweltstrafrecht
Schwerpunktbereich 4: Staat – Wirtschaft – Verwaltung
Schwerpunktbereich 5: Internationales Recht
Schwerpunktbereich 6: Grundlagen des Rechts
Schwerpunktbereich 7: Französisches Recht

Universität Regensburg

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen der modernen Rechtsordnung
Schwerpunktbereich 2: Unternehmensrecht
Schwerpunktbereich 3: Immobilienrecht
Schwerpunktbereich 4: Gesundheits- und Medizinrecht
Schwerpunktbereich 5: Deutsches, Europäisches und Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht
Schwerpunktbereich 6: Strafrecht in der modernen Gesellschaft
Schwerpunktbereich 7: Recht der Informationsgesellschaft
Schwerpunktbereich 8: Europäisches und internationales Recht

Universität Saarbrücken

Schwerpunktbereich 1: Deutsches und internationales Vertrags- und Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 2: Deutsches und internationales Steuerrecht
Schwerpunktbereich 3: Deutsches und europäisches Arbeits- und Sozialrecht
Schwerpunktbereich 4: Internationales Recht, Europarecht und Menschenrechtsschutz
Schwerpunktbereich 5: Deutsches und internationales Informations- und Medienrecht
Schwerpunktbereich 6: Französisches Recht

Universität Trier

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen der europäischen Rechtsentwicklung
Schwerpunktbereich 2: Unternehmensrecht
Schwerpunktbereich 3: Arbeits- und Sozialrecht
Schwerpunktbereich 4: Wirtschaftsstrafrecht, Kriminologie und Europäisches Strafrecht mit ihren materiell- und verfahrensrechtlichen Regeln
Schwerpunktbereich 5: Umwelt- und Technikrecht
Schwerpunktbereich 6: Europäisches und internationales Recht
Schwerpunktbereich 7: Deutsches und Internationales Steuerrecht

Universität Tübingen

Schwerpunktbereich 1: Unternehmens- und Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 2: Rechtspflege in Zivilsachen
Schwerpunktbereich 3: Fundamente Europäischer Rechtsordnungen
Schwerpunktbereich 4: Internationales und europäisches Recht, Internationales Wirtschaftsrecht
Schwerpunktbereich 5: Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Umwelt
Schwerpunktbereich 6: Steuern und Finanzierung
Schwerpunktbereich 7: Rechtspflege in Strafsachen

Universität Würzburg

Schwerpunktbereich 1: Grundlagen des Rechts
Schwerpunktbereich 2: Wirtschaft und Steuern
Schwerpunktbereich 3: Europäischer und Internationaler Rechts- und Wirtschaftsverkehr
Schwerpunktbereich 4: Arbeit und Soziales
Schwerpunktbereich 5: Kriminalwissenschaften
Schwerpunktbereich 6: Politik, Regierung, Verwaltung
Schwerpunktbereich 7: Europäisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Alle Angaben ohne Gewähr

Für die Aktualität der Angaben wird nicht garantiert. Daher empfiehlt es sich auf die jeweiligen Internetseiten der Universitäten direkt zuzugreifen.

Im folgenden wird eine genaue Beschreibung des Schwerpunktbereichs an der Freie Universität dargestellt.

I. Grundlagen des Rechts

Unterschwerpunkt 1: Mittelalterliche und Neuere Rechtsgeschichte
Dieser Unterschwerpunkt bietet einen vertieften Einblick in die wesentlichen Entwicklungen der Ideen und Institutionen des „deutschen“ Rechtslebens vom Recht der Germanen bis in die Jetztzeit. Behandelt werden insbesondere das hohe und späte Mittelalter, die frühe Neuzeit, die Privatrechts- und Verfassungsgeschichte des 19. Jahrhunderts, die deutsche Rechtswissenschaft in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie ausgewählte Fragestellungen der Zeitrechtsgeschichte.

Unterschwerpunkt 2 : Römische Rechtsgeschichte
Dieser Unterschwerpunkt gibt einen vertiefenden Überblick über zentrale Gegenstände des römischen Privatrechts. Hierzu gehören insbesondere das Personen-, Sachen- und Schuldrecht. Dabei wird auf den historischen Kontext des römischen Rechts ebenso Wert gelegt wie auf rezeptionsgeschichtliche Vorgänge, die Prägung der europäischen Rechtsordnungen und die Verdeutlichung der Spuren römischen Rechts im BGB. Mittels Digestenexegese werden mit wechselndem Schwerpunkt einzelne Themenbereiche anhand von Quelleninterpretationen untersucht.

Unterschwerpunkt 3: Rechtsphilosophie
Dieser Unterschwerpunkt behandelt systematisch und historisch wesentliche Themen vor allem der europäischen Rechts- und Staatsphilosophie: Begriff des Rechts, Recht und Moral, Recht und Religion, Rechtspositivismus und Naturrecht, Theorien der Gerechtigkeit und aktuelle Diskussionen zu Gerechtigkeitsfragen, philosophische Begründungen von Rechtsstaat, Demokratie, Sozialstaat und Menschenrechten, das Recht des Staates zu strafen. Im Rahmen der Übung werden einzelne Themenbereiche anhand von klassischen Texten der Rechtsphilosophie vertieft.

Unterschwerpunkt 4: Rechtssoziologie
Dieser Unterschwerpunkt behandelt den Unterschied zwischen einer juristischen und einer soziologischen Betrachtungsweise des Rechts. Es wird eine Einführung in die „Klassiker“ der Rechtssoziologie gegeben. Schließlich wird ein Überblick über neuere Arbeiten zur empirischen Rechtssoziologie gegeben (z.B. Effektivitätsforschung, Justizforschung, Alternativen zum Recht). In der Übung werden einzelne Themenbereiche anhand von klassischen Texten der Rechtssoziologie und einzelner empirischer Untersuchungen vertieft.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

Schwerpunkt: Verbraucherprivatrecht, Absatzmittlerrecht und Privatversicherungsrecht

Dieser Schwerpunkt besteht wie alle Schwerpunkte aus verschiedenen Unterschwerpunkten. Dies können folgende sein:

Unterschwerpunkt 1: Verbraucherprivatrecht
Dieser Unterschwerpunkt bietet eine vertiefte Darstellung der rechtlichen Behandlung von Konstellationen, in denen wirtschaftlich unterschiedlich starke Akteure des privaten Wirtschaftsverkehrs miteinander in vertragliche Beziehung treten und bei denen sich daher die Frage nach eventuellen Schranken der Privatautonomie zum Schutz des Unterlegenen stellt. Gegenstand des Moduls sind der Schutz des Verbrauchers vor nicht ausreichend reflektierter vertraglicher Bindung sowie das Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Unterschwerpunkt 2: Absatzmittlerrecht und Vertragsgestaltung
Dieser Unterschwerpunkt bietet einen Einblick in die vertraglichen Beziehungen von Akteuren unterschiedlicher Handelsstufen. Behandelt werden namentlich Vertragshändler- und Franchiseverträge. Ebenso werden Fragen der Finanzierung des Warenabsatzes behandelt, namentlich Leasing- und Factoringverträge. Ferner bietet das Modul eine Anleitung zur vorausschauenden Lösung rechtlicher Probleme durch deren Regelung im Vertrag – sei es in AGB oder in individuellen Vereinbarungen. Den Studierenden wird vor Augen geführt, wie das Interesse des Mandanten in eine juristisch präzise und rechtlich unbedenkliche Formulierung gegossen wird.

Unterschwerpunkt 3: Privatversicherungsrecht
Diese Unterschwerpunkt umfasst insbesondere die Grundlagen des Versicherungsvertragsrechts, wie es im – durch die Reform von 2007 teils neu gestalteten –VVG kodifiziert und durch die Rechtsprechung konkretisiert und fortentwickelt worden ist. Dazu gehören insbesondere die im Privatversicherungsrecht zu beachtenden Besonderheiten des Vertragsschlusses, die Rolle und Haftung von Agenten und Maklern, die gesetzlichen und vertraglichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers sowie der Eintritt des Versicherungsfalls und seine Rechtsfolgen. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus das Recht der Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Über diesen „Allgemeinen Teil“ des Privatversicherungsrechts hinaus werden exemplarisch einzelne besonders bedeutsame Versicherungszweige (insbesondere: Haftpflichtversicherung, Lebensversicherung) behandelt. An verschiedener Stelle wird auch auf Fragen des Versicherungsaufsichtsrechts und des Internationalen Versicherungsvertragsrechts eingegangen. Zudem werden die aktuellen Themen der Europäisierung des Privatversicherungsrechts behandelt.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

Schwerpunktbereich: Wirtschafts-, Unternehmens- und Steuerrecht

Unterschwerpunkt 1: Wirtschaftsrecht

Europäisches und deutsches Wettbewerbs- und Regulierungsrecht
Diese Veranstaltung bietet einen vertiefenden Einblick in das europäische und deutsche Wettbewerbsrecht. Dabei wird ebenso die historische Entwicklung des Wettbewerbsrechts beleuchtet wie seine Bedeutung für das moderne europäische Wirtschaftsrecht. Auf europäischer Ebene werden neben Art. 81 ff. EG einschlägige Regelungen des gemeinschaftsrechtlichen Sekundärrechts behandelt. Auf deutscher Ebene wird das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) beleuchtet, wobei insbesondere auf das Verhältnis von deutschem und europäischem Wettbewerbsrecht eingegangen wird. Außerdem wird hinsichtlich der Wirtschaftsbereiche, in denen natürliche Monopole bestehen, das Regulierungsrecht behandelt, insbesondere das Energie- und Telekommunikationsrecht.

Immaterialgüterrecht
Diese Veranstaltung führt in die Grundlagen des rechtlichen Schutzes geistiger Leistungen vor missbräuchlicher Verwendung ein. Es beinhaltet einerseits das Urheberrecht als klassisches Künstlerrecht zum Schutz von Werken der Literatur und der Kunst und damit verbundener Leistungen von Künstlern und anderen beteiligten Personen/Unternehmen, andererseits des Patent- und Markenrecht und andere gewerbliche Schutzrechte, insbesondere das Erfinderrecht und das IT-Recht. Es werden neben einem umfassenden Überblick über die verschiedenen gesetzlichen Ausgestaltungen der Schutzinstrumentarien auch die Schnittstellen zum allgemeinen Wettbewerbsrecht aufgezeigt.

Unterschwerpunkt 2: Unternehmensrecht

Gesellschaftsrecht
Aufbauend auf den Pflichtfachmodulen des Bürgerlichen Rechts behandelt das Modul die Regeln, nach denen Gesellschaften funktionieren, von der Entstehung über Innen- und Außenbeziehungen bis hin zur Beendigung. Der Schwerpunkt liegt auf den im Wirtschaftsleben besonders bedeutsamen Gesellschaftsformen, also im Personengesellschaftsrecht auf der BGB-Gesellschaft, der OHG und der KG sowie im Kapitalgesellschaftsrecht auf Aktiengesellschaft und GmbH. Es werden die prägenden Unterschiede herausgearbeitet, namentlich die unterschiedliche Verwirklichung des Gläubigerschutzes durch eine persönliche Gesellschafterhaftung bzw. durch Kapitalaufbringungs- und Erhaltungsregeln. Thematisiert werden außerdem übergreifenden Regeln, etwa zur gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht, zu Stimmverboten oder zur fehlerhaften Gesellschaft.

Konzern- und Umwandlungsrecht, Recht der Europäischen Aktiengesellschaft (SE), Unternehmensmitbestimmungsrecht
Das Modul beinhaltet die Umstrukturierung von Unternehmen und Unternehmensgruppen durch Konzernbildung und Umwandlung und erläutert die Europäische Aktiengesellschaft (SE) als neue Möglichkeit für grenzüberschreitende unternehmerische Aktivitäten. Außerdem wird die Aufsichtsratsmitbestimmung in Unternehmen nach dem Mitbestimmungsgesetz bzw. nach dem Drittelbeteiligungsgesetz behandelt.

Unterschwerpunkt 3: Bilanz- und Steuerrecht

Allgemeines Steuerrecht
Das Modul bietet den Studierenden einen einführenden Überblick über die Systematik des Steuerrechts, insbesondere des Einkommensteuerrechts und des Steuerverfahrensrechts. Die europa- und verfassungsrechtlichen Determinanten werden einbezogen. Im Mittelpunkt stehen die Steuerpflicht, das Objekt und die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer. Den Schwerpunkt bilden die Qualifikation und die Ermittlung der Überschusseinkünfte. Zudem werden die Grundbegriffe des Steuerrechtsverhältnisses und die Durchführung der Besteuerung, insbesondere der Steuerverwaltungsakt, das Festsetzungs- und Ermittlungsverfahren sowie der Rechtsschutz in Steuersachen thematisiert.

Bilanz- und Unternehmensteuerrecht
Das Modul bietet den Studierenden einen einführenden Überblick über das Bilanz- und Unternehmensteuerrecht. Ausgehend vom Handelsbilanzrecht sollen die einzelnen Positionen der Bilanz vorgestellt und die Besonderheiten bei der Gewinnermittlung im Steuerrecht dargestellt werden. Im Bereich des Unternehmenssteuerrechts soll zunächst die Besteuerung der Einzel- und Mitunternehmer im Einkommensteuerrecht und der Kapitalgesellschaften im Körperschaftsteuerrecht thematisiert werden. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Zuordnung zu den einkommensteuerrechtlichen Einkunftsarten und die Ermittlung der Einkünfte. Zudem sollen Grundlagen des Gewerbesteuerrechts, insbesondere die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer und deren Bemessungsfaktoren erörtert werden. Ausgehend von der zivilrechtlichen Behandlung sollen ferner die vier Arten der Unternehmensumwandlung (Verschmelzung, Spaltung, Vermögensübertragung und Formwechsel) und ihre steuerrechtliche Behandlung thematisiert werden.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

Schwerpunkt: Arbeits- und Versicherungsrecht

Dieser Schwerpunkt besteht wie alle Schwerpunkte aus verschiedenen Unterschwerpunkten. Dies können folgende sein:

Unterschwerpunkt 1: Individualarbeitsrecht, Europäisches und internationales Arbeitsrecht
Dieser Unterschwerpunkt behandelt aus dem individuellen Arbeitsrecht die Rechtsquellen des Arbeitsrechts, die arbeitsrechtlichen Bezüge des Antidiskriminierungsrechts (AGG), Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Begründung von Arbeitsverhältnissen und dem Abschluss und die Gestaltung von Arbeitsverträgen. Behandelt werden insbesondere auch Fragen der Regelungen zum Arbeitslohn, zum Lohn ohne Arbeit (insbesondere dort die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall), zur Haftung im Arbeitsverhältnis und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung mit den wichtigsten mit der Kündigung im Zusammenhang stehenden Fragen. Außerdem werden das Recht des Betriebsübergangs, Grundzüge der Rechtsfolgen bei Insolvenz des Unternehmens und Grundzüge des arbeitsgerichtlichen Urteilsverfahrens thematisiert. Des weiteren werden die Grundlagen des europäischen Arbeitsrechts, die Umsetzung des europäischen Arbeitsrechts in innerstaatliches Recht und die grundlegenden Rechtsvorschriften des europäischen Arbeitsrechts (aus dem gemeinschaftsrechtlichen Primär- und Sekundärrecht) behandelt. Besonders werden die Auswirkungen von Entscheidungen des EuGH auf das nationale Recht beleuchtet. Ferner werden aus den Bereichen des transnationalen Arbeitsrechts und des internationalen Privatrechts der Arbeitsbeziehungen die elementaren Grundzüge behandelt.

Unterschwerpunkt 2: Kollektives Arbeitsrecht
Dieser Unterschwerpunkt gibt einen umfassenden Überblick über die Bereiche des Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechts sowie der Arbeitnehmermitbestimmung. Aus dem Bereich des Tarifvertragsrechts werden insbesondere Grundfragen des Koalitionsrechts, die Arten von Tarifverträgen, ihre Rechtsnatur und der Umgang mit fehlerhaften Tarifverträgen, die Frage des Geltungsbereichs von Tarifverträgen, der Dritterstreckung des Tarifrechts und damit verbundene verfassungs- und europarechtliche Fragen sowie Grundprinzipien sowie das Verhältnis von Tarif- und Betriebsautonomie behandelt. Aus dem Bereich des Arbeitskampfrechts werden insbesondere die Erscheinungsformen, Rechtsgrundlagen und rechtlichen Folgen des Arbeitskampfes thematisiert. Außerdem gibt das Modul aus dem Bereich der Arbeitnehmermitbestimmung einen Überblick über die Formen der Mitbestimmung bei privaten, öffentlichen und kirchlichen Arbeitgebern. Es behandelt insbesondere vertieft das Betriebsverfassungsrecht, skizziert das Einigungsstellenverfahren sowie das arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren und behandelt in Grundzügen die unternehmerische Mitbestimmung sowie die betriebliche Mitbestimmung im öffentlichen und kirchlichen Bereich.

Unterschwerpunkt 3: Sozialversicherungsrecht
Dieser Unterschwerpunkt bietet den Studierenden eine Darstellung des deutschen Sozialversicherungsrechts. Behandelt werden neben grundsätzlichen, für alle Zweige des Sozialversicherungsrechts geltenden Fragen die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung, die Rentenversicherung sowie das Recht der Arbeitsförderung („Arbeitslosenversicherung“), wobei jeweils auf den Kreis der versicherten Personen, die unterschiedlichen Versicherungsfälle, die in Betracht kommenden Versicherungsleistungen und die zuständigen Leistungsträger eingegangen wird. Darüber hinaus werden die zugehörigen verfahrensrechtlichen Fragen erörtert.

Unterschwerpunkt 4: Privatversicherungsrecht
Dieser Unterschwerpunkt Privatversicherungsrecht umfasst insbesondere die Grundlagen des Versicherungsvertragsrechts, wie es im – durch die Reform von 2007 teils neu gestalteten –VVG kodifiziert und durch die Rechtsprechung konkretisiert und fortentwickelt worden ist. Dazu gehören insbesondere die im Privatversicherungsrecht zu beachtenden Besonderheiten des Vertragsschlusses, die Rolle und Haftung von Agenten und Maklern, die gesetzlichen und vertraglichen Obliegenheiten des Versicherungsnehmers sowie der Eintritt des Versicherungsfalls und seine Rechtsfolgen. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus das Recht der Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Über diesen „Allgemeinen Teil“ des Privatversicherungsrechts hinaus werden exemplarisch einzelne besonders bedeutsame Versicherungszweige (insbesondere: Haftpflichtversicherung, Lebensversicherung) behandelt. An verschiedener Stelle wird auch auf Fragen des Versicherungsaufsichtsrechts und des Internationalen Versicherungsvertragsrechts eingegangen. Zudem werden die aktuellen Themen der Europäisierung des Privatversicherungsrechts behandelt.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

Schwerpunkt: Strafrechtspflege und Kriminologie

Dieser Schwerpunkt besteht wie alle Schwerpunkte aus verschiedenen Unterschwerpunkten. Dies können folgende sein:

Unterschwerpunkt 1: Strafverfahrens- und Gerichtsverfassungsrecht
Dieser Unterschwerpunkt behandelt die wesentlichen Bereiche des nationalen (Straf-)Gerichtsverfassungs- und Strafverfahrensrechts, verstärkt aber auch seiner europarechtlichen Bezüge. Nach einem kurzen rechts- und entstehungsgeschichtlichen Seitenblick wird der Hergang des Strafverfahrens (Ermittlungsverfahren mit strafprozessualen Zwangsmaßnahmen, Hauptverfahren mit Fragen des Beweisrechts, Urteil und Rechtskraft) mit vertiefender Betrachtung der Rechtsstellung der einzelnen Verfahrensbeteiligten und ihrer verfahrensrechtlichen Möglichkeiten dargestellt. Darüber hinaus werden Rechtsmittelverfahren und besondere Verfahrensarten (z.B. Strafbefehls-, beschleunigtes und Wiederaufnahmeverfahren) thematisiert. Es wird insbesondere auf nationale Rechtsprechung (vor allem des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesgerichtshofs sowie der Oberlandesgerichte) und supranationale Rechtsprechung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Bezug genommen.

Unterschwerpunkt 2: Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug
Dieser Unterschwerpunkt behandelt zunächst den Gegenstand und die Aufgabe der Kriminologie sowie Theorien zur Erklärung von Kriminalität als Gesamterscheinung bzw. von der Straftat als Einzelerscheinung (kriminologische Theorien), dann aber auch die Befassung mit Zusammenhängen strafrechtlicher Beurteilung von Geschehensabläufen. Letzteres erfasst zum einen die Gesetzgebung auf den Gebieten des Straf- und Strafverfahrensrechtes einschließlich des Verhältnisses von Straftatbeständen zu anderen Kontrollmechanismen sowie die Abläufe der Strafverfolgung (von der Anzeigeerstattung bis zur abschließenden Entscheidung). Außerdem werden Fragen der Kriminalphänomenologie und weitere Einzelaspekte (z.B. Täter-Opfer-Verhältnis, viktimologische Aspekte) thematisiert. Das Modul gibt des Weiteren einen vertieften Überblick über das Jugendgerichtsgesetz (JGG) und das Verhältnis von Jugendstrafrecht zum allgemeinen Strafrecht. Es befasst sich darüber hinaus auch mit dem (Erwachsenen-) Strafvollzugsgesetz (StVollzG bzw. etwaigen künftigen Landesstrafvollzugsgesetzen), selbstverständlich jeweils unter Berücksichtigung empirischer Befunde zur Durchführung des Vollzugs, zur Soziologie der Gefängnisgesellschaft und zum Bereich der Entlassung.

Unterschwerpunkt 3: Sondergebiete der Strafrechtspflege

Verkehrsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht
Diese Veranstaltung behandelt die wichtigsten Delikte aus dem Verkehrsstrafrecht (vor allem §§ 315 ff. und 142 StGB) sowie einschlägige Fragen des Sanktionsrechts (vor allem §§ 69 ff. und 44 StGB sowie § 25 StVG). Für das Straßenverkehrsrecht spezifische Fragen des Strafverfahrens- und Ordnungswidrigkeitenrechts werden dabei mitbehandelt. Inhalt des Moduls ist außerdem das Ordnungswidrigkeitenrecht. Es werden insbesondere die materiell-, verfahrens- und sanktionsrechtliche Besonderheiten des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) gegenüber dem Kriminalstraf- und Kriminalstrafverfahrensrecht dargestellt. Auch die Wechselwirkungen mit anderen Rechtsbereichen, z. B. Normen des allgemeinen und des speziellen Verwaltungsrechts, werden thematisiert, insbesondere die Frage, was geschieht, wenn ein konkretes Verfahren aus einem Verwaltungsverfahren in ein Bußgeldverfahren oder ein solches in ein Kriminalstrafverfahren oder umgekehrt wechselt.

Sanktionenrecht und Wirtschafts- und Umweltstrafrecht
Das Modul behandelt die sog. „dritte Säule“ des Strafrechts, als welches das Sanktionenrecht neben materiellem Strafrecht und Strafverfahrensrecht begriffen wird. Zentraler Inhalt sind danach Sanktionsarten, Bemessung der Sanktionen einschließlich möglicher Aussetzung zur Bewährung bzw. bedingter Entlassung, Absehen von Strafe bzw. Einstellung (§§ 153 ff StPO), Täter-Opfer-Ausgleich und Diversion (Auflagen, Weisungen etc.). Gegenstand der Veranstaltung sind aber auch Fragen des Vollzugs und der Strafvollstreckung einschließlich möglicher Vollzugslockerungen: und alles dies gemeinsam vor dem Hintergrund der Straftheorien und unter Berücksichtigung kriminologischer Aspekte (z.B Kriminalitätstheorien, Kriminalstatistiken). Darüber hinaus werden auch Fragen der Mediation als Täter-Opfer-Ausgleich (§ 46 a StGB; § 155 a StPO) in dieses Modul eingebunden werden. Das Modul bietet außerdem einen vertiefenden Einblick in ausgewählte Wirtschafts- und Umweltdelikte. Aus dem Bereich der Wirtschaftsstraftaten seien neben Betrug und Untreue (§§ 263 und 266 StGB) vor allem betrugsähnliche Sonderdelikte (§§ 263 a, 264 und 265 StGB) sowie ausgewählte Steuerstraftaten erwähnt. Im Umweltstrafrecht sind beispielhaft vor allem das Gewässer-, Bodenschutz-, Abfall- und Immissionsschutzstrafrecht zu nennen.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

Schwerpunkt: Staatliche Entscheidungsfindung und ihre Kontrolle

Dieser Schwerpunkt besteht wie alle Schwerpunkte aus verschiedenen Unterschwerpunkten. Dies können folgende sein:

Unterschwerpunkt 1: Rechtsprechung
In diesem Unterschwerpunkt sollen Probleme der Judikative vertiefend untersucht werden. Das Modul bietet zunächst eine allgemeine Einführung in die Methoden und Ziele der gerichtlichen Kontrolltätigkeit, darauf aufbauend werden spezielle Probleme des Prozessrechts behandelt. Hier kommen z.B. Fragestellungen im Bereich der Verfassungs-, Verwaltungs- oder Fachgerichtsbarkeiten und des Rechtsmittelrechts in Betracht.

Unterschwerpunkt 2: Regierung und Verwaltung
Das Modul beschäftigt sich mit der Funktion von Regierung und Verwaltung im staatlichen System. Es analysiert zunächst staatliche Entscheidungsprozesse. Dies geschieht nicht nur unter rechtlichen Aspekten, sondern insbesondere auch unter Gesichtspunkten der Entscheidungssteuerung durch andere Faktoren wie zeitliche, sächliche und personelle Ressourcen. Auch andere Aspekte wie der Einfluss des Verfahrens auf die Entscheidungsfindung gehören zum Erkenntnisgegenstand. Darauf aufbauend behandelt das Modul besondere Entscheidungsfaktoren wie z.B. das Recht, die Organisation oder das Personal.

Unterschwerpunkt 3: Normsetzung
Dieses Modul behandelt die verschiedenen Aspekte der Rechtsnormsetzung. Untersucht werden dabei Inhalts- und Verfahrensfragen der Normsetzung auf allen Ebenen. Untersuchungsgegenstand sind außerdem abstrakte Fragen wie beispielsweise die nach dem Wesen der Gesetzgebung. Auch die Frage, wer überhaupt Gesetzgeber ist und inwiefern z.B. das Bundesverfassungsgericht als Gesetzgeber auftritt, stellt sich. Zunächst beschäftigt sich das Modul mit grundsätzlichen Problemen der Rechtssetzung und geht dabei auf die rechtlichen und politischen Vorgaben ein. Darauf aufbauend wird auch die Normsetzung internationaler Organisationen und die der Europäischen Union thematisiert.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

Schwerpunkt: Die Internationalisierung der Rechtsordnung

Dieser Schwerpunkt besteht wie alle Schwerpunkte aus verschiedenen Unterschwerpunkten. Dies können folgende sein:

Unterschwerpunkt 1: Völkerrecht
Das Modul beschäftigt sich mit den Grundlagen des Völkerrechts sowie seinen wesentlichen Spezialgebieten. Zunächst bietet es eine Einführung in die Besonderheiten des Völkerrechts als Rechtsgebiet und behandelt seine Akteure, Quellen und Handlungsformen, die wesentlichen Prinzipien des Friedensvölkerrechts, des Rechts des bewaffneten Konfliktes, der internationalen Streitbeilegung und der völkerrechtlichen Verantwortlichkeit sowie klassische Teilgebiete wie etwa das Gesandtschaftsrecht. Hierauf aufbauend werden vor allem Fragen der Rechtsstellung der Einzelnen und der Raumordnung vertieft, wobei Schwerpunkte in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Entwicklung liegen.

Unterschwerpunkt 2: Europarecht
Das Modul vertieft Fragen des europäischen Gemeinschaftsrechts und des Rechts der Europäischen Union. Besonderes Augenmerk wird auf ausgewählte Fragen des materiellen Europarechts gelegt. Hierzu zählen u. a. die Grundfreiheiten des Binnenmarktes, der Gehalt der Unionsbürgerschaft, ausgewählte Gemeinschaftspolitiken, wie z.B. die Wettbewerbspolitik, und Fragen der Außenbeziehungen der Gemeinschaft.

Unterschwerpunkt 3: Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung

Internationales Privatrecht
Das Modul behandelt den „Allgemeinen Teil“ des Internationalen Privatrechts und dessen Grundbegriffe wie Qualifikation, Rück- und Weiterverweisung und ordre public. Ferner wird für die einzelnen Rechtsinstitute untersucht, anhand welcher Kriterien das anwendbare Recht zu ermitteln ist. Gegenstände sind neben dem internationalen Familien- und Erbrecht etwa das internationale Vertrags- und Sachenrecht sowie das Kollisionsrecht der außervertraglichen Schuldverhältnisse. Hinzu kommen Ausführungen zum internationalen Handels- und Gesellschaftsrecht sowie eine Einführung in das Internationale Zivilverfahrensrecht. In Fallbesprechungen werden die Aspekte des Internationalen Zivilverfahrensrechts, des Allgemeinen und Besonderen Teils des Internationalen Privatrechts miteinander verknüpft.

Rechtsvergleichung
Das Modul beginnt mit einer Einführung in die rechtsvergleichende Methode und lenkt den Blick auf die Bedeutung der Rechtsvergleichung für die Rechtsvereinheitlichung, die Rechtsangleichung sowie für die (supra-)nationale Gesetzgebung. Ferner wird ein Überblick über die bedeutenden Rechtstraditionen der Welt gegeben. Den Schwerpunkt bildet dabei ein Vergleich der europäischen Deliktsrechte. Darüber hinaus wird der Vergleich der europäischen Vertragsrechtsgestaltungen schwerpunktmäßig behandelt, wobei auch die verschiedenen Vorschläge und Abkommen zur Rechtsvereinheitlichung, insbesondere das UN-Kaufrecht, einbezogen werden. Es werden in Fallübungen Sachverhalte aus dem Blickwinkel unterschiedlicher europäischer Rechtsordnungen bzw. in Kraft befindlichen oder vorgeschlagenen Einheitsrechts gelöst und deren Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie rechtshistorische Hintergründe auf der Suche nach einer „optimalen Lösung“ analysiert.
Zusätzlich kann man noch weitere Wahlveranstaltungen wählen.

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