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Repetitorium

Die meisten Jurastudenten müssen, bevor sie das erste Staatsexamen schreiben, ein Repetitorium absolvieren.

Frei übersetzt versteht man unter Repetitorium das Wiederholen von Wissen und Kenntnissen, um eine Prüfung zu bestehen. Das Repetitorium dient also der Wiederholung des gesamten prüfungsrelevanten Stoffes und soll einen bestmöglich auf das Staatsexamen vorbereiten. Es wird zumeist parallel zum Schwerpunktstudium durchlaufen, teilweise aber auch erst danach. Es gibt verschiedene Arten von Repetitorien.

Lerngruppen

Einige Studenten machen das Repetitorium auf eigene Faust und schließen sich zu Lerngruppen zusammen. Dabei gehen sie wie im "gewöhnlichen" Rep Kurs für Kurs durch.

Vorteil: Es ist kostenlos und man kann sich die Zeit frei einteilen.

Nachteil: Man muss sehr sehr diszipliniert sein und hat keinen richtigen Antreiber. Außerdem muss man sich die Lernmaterialien selber erarbeiten oder zusätzlich kaufen.

Unirep

Die zweite Möglichkeit ist ein Unirep. Dieses wird von immer mehr Universitäten angeboten und findet direkt in der Uni statt. Parallel findet dazu oftmals auch ein Klausurenkurs statt, wobei man ein Mal pro Woche eine Klausur schreiben kann und diese anschließend kontrolliert wird.
Vorteil: Zumeist wird dies von den Professoren gehalten. Wer kann einen auf das Examen besser Vorbereiten als die eigentlichen Prüfer? Außerdem ist auch dies kostenlos.

Nachteil: Auch hier muss man sich antreiben, regelmäßig hinzugehen und nachzuabreiten. Teilweise sind die Lernmaterialien nicht so ausführlich.

Kommerzielle Repetitorien

Schließlich gibt es noch die kommerziellen Repetitorien. Diese werden von den meisten Studenten in Anspruch genommen.

Vorteil: Man bekommt viele Materialien und wird von den Dozenten regelrecht zum Lernen getrieben.

Nachteil: Man muss dafür teilweise ziemlich viel Geld ausgeben.

Fazit

Im Endeffekt muss jeder selber entscheiden, welche Variante er bevorzugt. Wenn man für etwas zahlt, plagt einen aber wohl eher das schlechte Gewissen, wenn man mal nicht zur Vorlesung hingeht. Aber das kommt ganz auf den Typ drauf an. Kann man sich auch mal selber in den Hintern treten, ist das Unirep eine sehr gute Alternative.